Artikel mit dem Tag "Kindergarten"



Die "Nicht-Lachen-Challenge" - eine Kindheitserinnerung, bei der es darum geht, jemand anderen zum Lachen zu bringen oder (in der anderen Rolle) nicht zu lachen! Auch unter Erwachsenen geläufig, können klassische Lach-Nicht-Spiele auch im Kindergarten oder in der Unterstufe der Primarschule gezielt eingesetzt werden. Einige Beispiele stelle ich euch heute vor.

Wer erinnert sich nicht noch an die Schülerzeitschrift, in der die lustigsten Sprüche oder Versprecher der Lehrperson gesammelt werden? Das geht auch andersrum, sodass witzige Dialoge, Versprecher oder Sprüche der Kinder und Schüler aufgeschrieben werden. Denn häufig geraten diese lustigen Momente in Vergessenheit. Abhilfe schafft hier ein gemeinsames Sprüchebuch.

Zwei ganz praktisch ausgelegte Bücher mit hunderten von Praxisideen für den Kindergarten und die Primarschule (eher Unterstufe) möchte ich euch heute empfehlen. "Der lachende Morgenkreis" (Don Bosco) und "Das MitLachBuch" (Ökotopia) enthalten Lieder, Reime und sonstige Lachübungen für den Kindergarten- und Schulalltag. Ein Blick in die Bücher lohnt sich!

Die Karnevalszeit ist wohl die beste "Jahreszeit", um Humor und Lachen explizit in den Unterricht zu integrieren. Es existieren zahlreiche Materialien und Möglichkeiten, Karneval als Unterrichtsthema zu behandeln und dabei die Lebenswelt der Kinder in die Klasse zu bringen - nicht nur über das Basteln und Singen.

Als ich das erste Mal von Lachyoga gehört habe, war ich zugegebener Maßen eher skeptisch: Künstliches Lachen unter Anleitung soll funktionieren? Nun habe ich mich etwas genauer damit beschäftigt und finde es gar nicht so schlecht. Vor allem bei jüngeren Kindern können diese bewussten Übungen für Entspannung und Auflockerung sorgen. Eine Alternative zu anderen Entspannungs- oder Braingym-Übungen sind diese "Lachübungen" sicherlich.

Mit dieser Aussage weist der Volksmund auf die heilsame Wirkung des Lachens hin. Was genau dahinter steckt, erforscht die Gelotologie, die Wissenschaft des Lachens. Aus dieser Forschung stelle ich euch heute sechs zentrale Erkenntnisse vor - und damit sechs gute Gründe, das Lachen zu pflegen. Und es ist beeindruckend, welche körperlichen Veränderungen durch Lachen nachgewiesen sind - für Lehrer und unserer Schüler gleichermaßen!

Eine Grundhaltung für den Humoreinsatz im Unterricht ist es, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen... Eine Humortechnik, die daraus resultiert und konkret eingesetzt werden kann, ist es, auch mal über sich selbst, seine Schwächen oder Missgeschicke zu lachen und sich damit auf die Schippe zu nehmen. Natürlich ganz ohne zu heftige Selbstabwertung!

Es folgt der wohl beste Beitrag dieses Blogs überhaupt, wahrscheinlich der beste Post, den jemals jemand auf dieser oder anderen Welten zum Thema Humor geschrieben hat und schreiben wird... Wenn wir etwas übertreiben, dann setzen wir meist mehr als nur Eins drauf. Simple Tatsachen werden in die Maßlosigkeit der Absurdität aufgebläht. Eine Humortechnik, die zwar nicht direkt etwas mit dem Lerninhalt zu tun hat, den Lernerfolg aber indirekt steigern kann, indem die Aufmerksamkeit gesteigert wird.

Dass Lachen und Lernen durchaus keine Gegensätze sind, zeigt auch eine neue Publikation aus dem Beltz-Verlag. Mit dem Buch "Lachend lernen: Humortechniken für den Unterricht" schaffen Felix Gaudo und Marion Kaiser ein tolles Werk für alle Pädagogen, die dem Humor im Unterricht einen Platz geben (möchten). Das Buch schließt eine Lücke im pädagogischen Bücherregal, da dem Thema nur selten ein ganzes Buch gewidmet wird. Ich habe für euch einen genaueren Blick hineingeworfen!

Die Non-plus-ultra-Gelingensbedingung für den Einsatz von Humor im Unterricht ist die persönliche Grundhaltung. Bevor konkrete und gezielt eingesetzte Humor-Techniken im Sinne von humorvollen Interventionen genutzt werden, ist eine offene Haltung der Lehrkraft gegenüber Humor ausschlaggebend. Diese Grundhaltung ermöglicht es erst, humorvolle Situationen zu schaffen.

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